Vernissage: 15.05.2013, 20 Uhr
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"Mondwagen I", 2006, Bronze Foto: Martin Adam |
"Fahnenwagen I", 2004, Bronze Foto: Martin Adam |
In Gips gearbeitete und in Bronze gegossene skurrile Wagenkonstruktionen, die nicht nur irdische Fahnen, sondern mit Sonne oder Mond das Universum transportieren, Häuser – auf Räder montiert, dadurch scheinbar mobil und überall (oder nirgends?) beheimatet oder auf langen, dünnen Stelzen errichtet und nur mit waghalsigem Einsatz zu erreichen – sowie Türme und Treppen, die in Schwindel erregende Höhe leiten, bilden den Kosmos dieses Künstlers, den der Mensch – oft als einsame Gestalt – in abwartender Pose sitzend oder balancierend für sich beansprucht. Mit minimalen Verweisen schafft Michael Jastram einen Raum für Assoziationen, die – zu Ende gedacht – an einen Punkt führen, der existenzielle Fragen aufwirft.
Michael Jastram, 1953 in Berlin geboren, studierte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee in der Sektion Bildhauerei / Plastik bei seinem Vater Prof. Jo Jastram. Seit 1984 als freischaffender Bildhauer tätig, machte er sein Werk durch zahlreiche Ausstellungen u.a. in den Kunstsammlungen Dresden, in den Deichtorhallen Hamburg, im Kunsthistorischen Museum Magdeburg, im Staatlichen Museum Schwerin, in der Parlamentarischen Gesellschaft Bonn und im Internationalen Club im Auswärtigen Amt Berlin bekannt. Seine Arbeiten befinden sich in Sammlungen und im öffentlichen Raum, zum Beispiel im Deutschen Bundestag, im Verbindungsbüro des Deutschen Bundestags in Brüssel, in der Senatsverwaltung für Kultur in Berlin, in der Städtischen Kunsthalle Mannheim, in der Norddeutschen Landesbank Hannover, Schwerin, Hamburg und Singapur.
Aktuelle Ausstellung:
MICHAEL JASTRAM
15.05.-12.07.2013