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Galerie Kontrapost

Skulpturen | Plastiken | Objekte

Galerie

Die Galerie Kontrapost, im Januar 2007 in Leipzig (Gohlis) eröffnet, präsentiert in jährlich fünf bis sechs Einzelausstellungen zeitgenössische Skulpturen, Plastiken und Objekte sowohl etablierter Bildhauer als auch junger Absolventen.

Für die Bereicherung Ihrer Wohn- und Arbeitsräume, Praxen, Kanzleien, Vor- oder Wartezimmer und anderer Plätze, vor allem aber für Ihre persönliche Bereicherung durch die Installation von Skulptur und Plastik steht Ihnen die Galerie Kontrapost beratend und vermittelnd zur Verfügung.

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Susanne Ulbrich M.A.

Volker Maerzx

Volker März, "Kafka geht mit Rotpeter spazieren", 2010

Kontrapost

"Kontrapost" - im Duden angeordnet zwischen "Kontraktur" und "kontraproduktiv"; in Meyers Lexikon eher musikalisch eingebettet zwischen "Kontraoktave" und "Kontrapunkt". Hätte man den Begriff in der Originalsprache übernommen, wären gewisse Assoziationen mit der Farbe Gelb, mit Briefmarken und Stempeldruck möglicherweise zu vermeiden gewesen: "contrapposto". In Italien bezeichnet man damit den "Gegensatz", auch das "Gegenteil".

Gewöhnungsbedürftig im Deutschen - dieses Wort männlichen Geschlechts: der Kontrapost. Es handelt sich in der Kunst um den Ausgleich verschiedener Kraft- und Bewegungsrichtungen in einer Figur, um Harmonie der tragenden und lastenden Kräfte. Ruhe und Bewegung. Besonders im Gegensatz von Standbein und Spielbein der menschlichen Gestalt. Allein durch das leichte Einknicken eines Knies verschieben sich Körperachsen. Parallelbewegungen entstehen. So einfach in der Durchführung, so genial in der Wirkung. Welche Leistung der antiken Künstler, die das erkannten: Befreiung des Körpers aus der starren Haltung. Lebendigkeit. Gelassenheit. Dabei sind Gesetze zu beachten, damit die Figur nicht kippt. Die Griechen verstanden das, die Italiener der Renaissance auch.

Galerie Kontrapost: Dreidimensionales wird gezeigt. Raum und (hoffentlich) Betrachter ergreifende Kunst. Der Name ist Programm: Sich lösen von Spannungen. Gelassen werden. Sich einlassen auf Kunst. Auslassen über Kunst. Dabei festgefahrene Denkstrukturen verlassen. Prioritäten verschieben sich. Parallelen sind zu erkennen. Möglicherweise gerät der Mensch ins Wanken. Kunst als Spielbein des Betrachters. Ruhepol, um Wertigkeiten zu überprüfen. Nicht Ausruhepol! Und des Betrachters Spielbein ist des Künstlers Standbein ...




 

GALERIE KONTRAPOST
Stallbaumstr. 14a
04155 Leipzig
Tel: (0341) 5503290
E-Mail

Aktuelle Ausstellung:

CHRISTOPH SANDIG

"Lichteinfall" (Fotografie)

24.08.-30.09.2016

Vernissage: 24.08.16, 20 Uhr

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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