zum Inhalt

Galerie Kontrapost

Skulpturen | Plastiken | Objekte

Hans Scheib
 

Scheib, Hans  
"Frau mit rotem Kleid", 2005, Holz, Farbe   
Hans Scheib   
"Fohlen", 2006, Bronze   
Hans Scheib   
"Amazonen", 2009, Holz, Farbe   

 

Vita

1949

geboren in Potsdam, aufgewachsen in Berlin

1966-1969

Schriftsetzerlehre, Abitur 

1971-1976

Studium der Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden

1976

freischaffender Bildhauer in Berlin-Prenzlauer Berg

1985 

1989

 

1994

Übersiedlung nach Westberlin, freischaffender Bildhauer

Kleinbronze Hyperion für den Carlo-Schmid-Preis, Friedrich-Ebert-Stiftung, Stuttgart

Einladung zur "Art & Politics"-Konferenz, The Aspen Institute, Aspen, Colorado, USA

1995

Förderpreis der Akademie der Künste, Berlin
1.Preis beim Wettbewerb „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ zusammen mit Hela Rolfs, Christine Jackob-Marks und Reinhard Stangl

2001

Mitglied der Freien Akademie der Künste, Hamburg

2004

Studienaufenthalt in der Villa Romana, Florenz und in der Werkstatt in Kolchis, Tbilisi, Georgien

2005

 

2006

2007

2008

2010

 

2011

2012

Bautzener Kunstpreis

Einladung zur 2. Internationalen Biennale in Peking, China

Projekt Pirosmanis Tisch, Tbilisi, Georgien, und Jerewan, Armenien

Visiting Artist im Oberlin College, Oberlin, Ohio, USA

Listros-Projekt in Addis Abbeba, Äthiopien

Projekt Breakthrough in Nashville, Aspen, Washington, San Antonio, Chicago, USA

arte istanbul, Istanbul, Türkei

Reise nach Brasilien, Ausstellung im Nationalmuseum in Brasilia

Reise nach Chile 

Arbeitswoche in Alwani, Georgien, mit Walter Moroder, Hans-Otto Schmidt, Gesine Storck, Robert Weber

 

 

Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

1978 

Galerie Mitte, Berlin Mitte

1979

Leonhardi-Museum, Dresden

1980

Herbst, Atelier Raumerstraße

1982

Antikriegsplastik (mit Anatol Erdmann und Stefan Reichmann), Treptower Park, Berlin
Frühstück im Freien (mit Anna Cumin), Leonhardi-Museum, Dresden

1986

Malstrom (mit Cornelia Schleime, Ralf Kerbach, Helge Leiberg, Reinhard Stangl), Haus am Waldsee, Berlin

1987

Kindheit, Galerie Niepel, Düsseldorf

1988

Figuren/Radierungen, Galerie Eva Poll, Berlin
Frauen Figuren, Mannheimer Kunstverein

1989

Bleu de Prusse (mit Peter Herrmann), Goethe-Institut Paris

1990 

Kunst der DDR, Museum Ludwig, Köln

1992

Mädchen – Tod, Galerie Rothes Haus, Schwetzingen

1993

Weiße Fahne – Gebranntes Kind – Watzmann (mit Peter Herrmann und Reinhard Stangl), Kloster Unser Lieben Frauen, Magdeburg
Nazarethkirche, Berlin-Wedding

1994

12:05 (mit Erasmus Schröter), Braunschweig, Düsseldorf, Frankfurt/Oder, Berlin
Das Okapi ist schön (mit Hartmut Neumann), Gerhard-Marcks-Haus, Bremen
Galerie Brockstedt, Hamburg (mit Anette Schröter)

1995

Der Goldene Topf (mit Peter Herrmann), Dresden

1996

Trois artistes berlinois (mit Peter Herrmann und Reinhard Stangl), Carrè Sainte Anne, Montpellier
Blauer Reiter, il canzone usw., Galerie Eva Poll, Berlin
Phaeton + Zwölf, Nikolaikirche, Berlin

1999

Im Element (mit Klaus Dennhardt), Galerie Eva Poll, Berlin
Märkisches Museum, Witten

2000

Forum Box, Art Forum, Helsinki

2001

Phaeton, Kunsthalle Darmstadt
Galerie Susan Duval, Aspen/Colorado
Stille Post, Leonhardi-Museum, Dresden
Galerie Kasten, Mannheim

2002

Sommergärten, Galerie Hofmann & Kyrath, Berlin
Deutsche Forschungsgemeinschaft, Bonn-Bad Godesberg
Galerie Frank Hänel, Wiesbaden

2003

Galerie am Savignyplatz, Berlin
Galerie Marie Luise Wirth, Hochfelden/Schweiz
Kulturspeicher Oldenburg
TOD LEBEN TOD – Shmuel Shapiro zu Ehren, Atelier Laubbach
Listros-Projekt, Goethe-Institute Berlin und Addis Abeba

2004

vogelfrei, Ernst-Rietschel-Haus, Pulsnitz
Asparagus Viridis, Galerie Niepel, Düsseldorf
Kunsthaus Potsdam
Nasenkopf und Kleine Wilde (mit Elli Graetz), Galerie Tangente, Eschen/Liechtenstein
Berlinische Gesichter, Galerie im Turm, Berlin
Galerie am Klostersee, Lehnin

2005

Summerdays (are gone), Galerie Brockstedt, Berlin
Nadine, Galerie Bauscher, Potsdam
2. Biennale Beijing/China
Une petite mènagerie, Galerie Kasten, Mannheim

2006

34 Scherenschnitte zu Hasek-Texten, Willy-Brandt-Haus, Berlin
Unvergessen, Galerie Forum Amalienpark, Berlin-Pankow
Storiella, Albergo San Lorenzo, Poppi
Pirosmanis Tisch, Mirsaani, Tbilisi
Männerbilder 1945-2005, Museum Junge Kunst, Frankfurt/Oder
Deutsche Bilder, Sammlung Ludwig, Ludwig-Galerie
Schloss Oberhausen

2007

Hippos, Max-Delbrück-Zentrum, Berlin-Buch
KunstRaum Bernusstraße, Frankfurt/Main
Städtische Galerie Sonneberg
Geschichten vom Wasser, Galerie Eva Poll, Berlin

2008

Ni Hao!, Galerie Brockstedt, Berlin

With Love ..., Galerie Kontrapost, Leipzig

Und ich sah: und siehe ..., Französischer Dom am Gendarmenmarkt, Berlin

2009                     

Drachenzähne und Anderes, Zitadelle Spandau, Berlin

In Europa, mit Peter Herrmann und Oscer Pioppi, Georgisches Nationalmuseum, Tbilisi, Georgien

2010                           

 Der Mai ist gekommen, Museum Junge Kunst, Frankfurt (Oder), Rathaushalle Festsaal / St. Marien

2011 

Observatores do horizonte (Horizontbeobachter), mit Helge Leiberg und Veit Hofmann, Nationalmuseum Brasilia 

2012            

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Washington D.C.

Tünel Berlin - Istanbul, mit Reinhard Stangl, arte Istanbul 

   

 

Arbeiten in öffentlichen Sammlungen (Auswahl)

Albertinum Dresden

Grassimuseum Leipzig

Berlinische Galerie, Berlin

Mannheimer Kunsthalle, Mannheim

Märkisches Museum Witten

Museum Junge Kunst, Frankfurt (Oder)

Kloster Unser Lieben Frauen, Magdeburg

Zeitgeschichtliches Forum, Leipzig

Museum Ludwig, Aachen

Mannheimer Versicherung, Mannheim

Nationalgalerie Berlin

Deutsches Historisches Museum, Berlin

Deutsche Forschungsgemeinschaft, Bad Godesberg

Sammlung Hurrle, Durbach

National Art Museum of China, Peking

Louvre It or Leave It, Minneapolis, Minnesota

Sammlung Deutscher Bundestag, Berlin

Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn

 

Herzlich willkommen zur Ausstellung „AMAZONEN UND ANDERES“ mit Skulpturen, Plastiken und Kaltnadelradierungen des Bildhauers und Grafikers Hans Scheib.
Es geht – wie immer bei ihm – um Frauen, um Leidenschaft, um Begehren, um Beziehungen, um Sehnsucht. Und immer dabei: das Pferd – bei Platon Symbol der aufsteigenden Seele, aber „hoch zu Ross sitzen“ meint etwas anderes. Die Pferde des Hans Scheib in den verschiedensten Ausführungen – als zartes Fohlen noch unsicher auf den Beinen oder in ausgewachsener, prächtiger Gestalt erhaben stehend, galoppierend, fast ohne Kontakt zum Boden, oder sich aufbäumend als wilder Hengst.
Es geht um die Form, die dem Inhalt entspricht, um die Kunst des unmittelbaren Ausdrucks, um Expressivität, die den Betrachter ohne Umwege vereinnahmt.
Gerade zurückgekehrt von der Präsentation einiger Werke in der Deutschen Botschaft in Washington D.C. ist Hans Scheib zum zweiten Mal in dieser Galerie.
Herzlich willkommen!
 

1949 in Potsdam geboren, wächst Hans Scheib in Ost-Berlin auf. Im Zeichenzirkel erster Kontakt mit Reinhard Stangl – einem späteren Verbündeten in der Kunst.
Nach der Schriftsetzerlehre und dem Abitur folgt 1971-76 das Studium der Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden – und der Beginn einer Freundschaft mit Künstlern, die sich dem vorherrschenden sozialistischen Realismus verweigern, Unabhängigkeit der Kunst fordern, immer auf der Suche nach Authentizität des Ausdrucks: Peter Herrmann, Peter Graf, Jürgen Böttcher – genannt Strawalde –, Eberhard Göschel und Ralf Winkler – besser bekannt unter A.R. Penck.
1976 der Umzug nach Berlin-Prenzlauer Berg. Hans Scheib arbeitet als selbstständiger Bildhauer im Atelier Raumerstraße, das auch als Galerie für private Ausstellungen mit gleich gesinnten Künstlerfreunden dient. Doch die Staatssicherheit wird aufmerksam, es folgen Verbote bzw. vorzeitiges Schließen von Ausstellungen, an denen er beteiligt ist.
1985 die Übersiedelung nach Berlin-Charlottenburg – in eine neue Welt, die alle Freiheiten bietet, aber in der man sich behaupten muss und in der es sich zu distanzieren gilt von der Stigmatisierung als „Ostkünstler“. Für großes Aufsehen sorgt ein Jahr später die Ausstellung „Malstrom“ zusammen mit den ebenfalls ausgereisten Künstlern Cornelia Schleime, Ralf Kerbach, Helge Leiberg und Reinhard Stangl im Haus am Waldsee in Berlin – der Eintritt in die westdeutsche Kunst- bzw. Kunstmarktlandschaft. Die Berlinische Galerie erwirbt vier Holzskulpturen Hans Scheibs, weil diese als gesellschaftskritische bzw. antimilitaristische und zudem expressive Kunst ideal die bestehende Sammlung ergänzen würden.
Neue Möglichkeiten für ihn eröffnen sich mit dem Bronzeguss, beginnend mit „Houyhnhnm“, einem edlen Pferd – in „Gullivers Reisen“ der Inbegriff für Vernunft und hohe Moral –, das heißt mit der Ausführung der zuvor entstandenen Statuettenmodelle in einem Material, das in der DDR für Marx-Köpfe, sozialistische Mutter-Kind-Beziehungen oder Leistungssportler gebraucht wurde und kaum einem thematisch anders ausgerichteten Bildhauer zur Verfügung stand. Bis dahin kommt für Hans Scheib nur Holz in Frage – das spröde Holz der Deckenbalken, das er Ende der 70er Jahre in Berliner Abrisshäusern als seinen Werkstoff entdeckt, das er zusammensetzt, verleimt oder verzapft, mit Farbe übergießt und mit der Kettensäge bearbeitet. In dieser Reihenfolge. Ein Auf- und Abbauen, wobei das Material Diener der Figur ist, nicht umgekehrt, so dass die Werke Hans Scheibs raumgreifende Gestalt annehmen und sich nicht der Form des Stamms unterwerfen.
1995 erhält er den Förderpreis der Akademie der Künste Berlin. Im gleichen Jahr, zusammen mit Hella Rolfes, Christine Jackob-Marks und Reinhard Stangl, die Auszeichnung mit dem 1. Preis beim Wettbewerb „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“. Der Entwurf wird nicht realisiert, weil der Kanzler einen anderen Geschmack hat.
2005 folgt der Bautzener Kunstpreis und die Einladung zur Zweiten Internationalen Biennale in Peking.
Hans Scheib lebt und arbeitet in Berlin – mit Unterbrechungen durch Studienaufenthalte z.B. in der Villa Romana/Florenz, in der Werkstatt in Tblissi oder im Oberlin College in Ohio.
Er ist durch zahlreiche Ausstellungen in Museen und namhaften Galerien international bekannt geworden.
Seine Werke befinden sich u.a. im Albertinum Dresden, im Grassimuseum Leipzig, im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig, in der Kunsthalle Mannheim, im Museum Ludwig, Aachen, in der Berlinischen Galerie, in der Nationalgalerie Berlin, im Deutschen Historischen Museum, Berlin, in der Sammlung des Deutschen Bundestags, im „Louvre It Or Leave It“ / Minneapolis, im National Art Museum of China / Peking und natürlich in privaten Sammlungen.

Amazonen und anderes. Der Titel der Ausstellung enttäuscht jene, die auf eine um diese Zeit übliche Weihnachtsausstellung gehofft hatten: keine Engel, keine himmlische Botschaft, keine Könige. Doch Reiter gibt es und Pferde, sogar glänzendes Gold, ein bisschen schwer Verdauliches auch, denn das Image der Amazonen als brustamputierte und männertötende Kriegerinnen steht im höchsten Kontrast zum süßen Bild der gottergebenen Maria, die ihr Christuskind stillt.
Amazonen: im griechischen Mythos sind sie Angehörige eines kämpferischen Frauenvolkes in Asien. Ihr Name bedeutet entweder „brustlos“ und weist darauf hin, dass sie sich die rechte Brust abnahmen, um besser den Bogen halten zu können. Oder er bezieht sich auf das griechische Wort „a maza“ – „ohne Gerste“ – und beschreibt sie als eine nicht vom Brotbacken, sondern von der Jagd lebende Gruppe. Sie galten als Nachfahren des Ares, den sie als Kriegsgott neben Artemis als Göttin der Jungfräulichkeit und der weiblichen Stärke verehrten. Der Legende nach lebten die Amazonen in einer reinen Frauengesellschaft – nur einmal im Jahr nutzten sie die Zeugungskraft der Männer benachbarter Stämme, um den Fortbestand ihres Volkes zu sichern, wobei sie ausschließlich weiblichen Nachwuchs akzeptierten. Sie waren umwerfend schön, furchteinflößend und stark, großartige Reiterinnen und treffsicher im Bogenschießen. Nur die tapfersten griechischen Helden wie Achilles, Dionysos, Herakles, Jason und Theseus gingen aus dem Kampf mit ihnen als Sieger hervor.
Dass es sie jemals gab, ist nicht bewiesen. Doch in der Kunst sind sie überliefert auf antiken Vasen, Reliefs, römischen Wandbildern und Sarkophagen, auf Gemälden, als Statuetten und großformatige Statuen mit Helm und Rüstung oder anderer männlicher Kleidung, auf einem galoppierenden Pferd sitzend oder mit dem Schwert zum vernichtenden Schlag ausholend.
Die Amazonen Hans Scheibs sind nicht „brustlos“ – anderes ist auch kaum vorstellbar bei diesem Künstler, dessen Freude an der Ausformung weiblicher Rundungen das gesamte Schaffen durchzieht: schön gewachsene, grazile junge Frauen mit langen Extremitäten in oft extremen Positionen finden sich da, tanzend oder fast schwerelos schwebend, oder üppig ausgestattete, nur mit Strümpfen bekleidete und all ihre Reize zur Schau stellende männerverschlingende Weiber, meist mit weit aufgerissenen, schwarz umrandeten Augen und dick übermalten Lippen.
Die Amazonen Hans Scheibs tanzen aus der Reihe: die kleine von 1987 – angeregt durch das niederknüppelnde Vorgehen der Polizei gegen schon am Boden liegende Demonstranten – ist gestürzt und setzt sich mit angstverzerrtem Gesicht und einem vielleicht letzten Speerstoß zur Wehr. Keine Siegerpose. Kein heldenhaftes Gebärden. Nur der Moment, in dem sich alles entscheidet – und wir wissen nicht wie ....
Die anderen erscheinen als junge Reiterinnen eher harmlos: zwar stolz, aber doch unschuldig, mit sogar unsicher zurückgewandtem Blick, kurzen Kleidchen am Leib und lackierten Nägeln. Nur die Streitaxt deutet auf ihre einst kriegerischen Absichten und verschafft ihnen einen gewissen Respekt. Doch der Umgang damit will gelernt sein.
Die Waffen der Frauen sind wohl ganz andere – und so können sie entspannt auf ihren sich keinen Schritt vorwärts bewegenden und in der gleichen Stellung verharrenden Pferden sitzen und als „Gefährtinnen“ auf die Männer warten, die da kommen. Die Zeiten haben sich geändert, die Interessen möglicherweise auch. Werteverfall, schimpfen die Alten seit eh und je. Und doch ändert sich nichts.
Auch wenn Hans Scheib im Untertitel dieser „Amazonen“ nicht – wie bei der kleineren Variante in Bronze – auf den Bildhauer Louis Tuaillon verweist, beziehen sie sich auf dessen „Amazone zu Pferde“, von der Nationalgalerie Berlin 1896 erworben und als Original sowie in verschiedenen Abgüssen an mehreren Standorten in Berlin präsent. Der Bruch mit Konventionen findet schon hier statt – in der Zurücknahme der Bewegung und in der Konzentration des Ausdrucks auf Selbstbeherrschung und aufrechte Haltung. Aber Tuaillons Kriegerin ist immerhin muskulös – ausgestattet mit kräftigen Armen und Beinen –, so dass man ihr einen siegreichen Kampf noch zutraut.
Es sind nur diese kleinen Unterschiede, die einem Werk eine andere Richtung geben. Wohin der Weg auch führt – Hans Scheib pflegt einen unorthodoxen, kreativen Umgang mit Tradition: natürlich stehen seine Arbeiten nicht ohne Bezug zur Kunstgeschichte als Solitäre im Raum, aber bei allen Hinweisen auf Antike, Gotik, Manierismus, die plastische Kunst der Expressionisten oder andere Vorbilder hat er eine autarke, unverwechselbare Sprache entwickelt, die unpathetisch den Kern einer Sache trifft, mit einem sicheren Gespür für den Sinn und für das Sinnliche und – bei aller Ernsthaftigkeit – einer großen Portion Ironie und Witz.


Susanne Ulbrich
 

 

GALERIE KONTRAPOST
Stallbaumstr. 14a
04155 Leipzig
Tel: (0341) 5503290
E-Mail

Aktuelle Ausstellung:

SCHAUFENSTER 4:

SUSANNE WERDIN

"Sechzehntel, changierend"

(Farbholzschnitt)

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

© Galerie Kontrapost Susanne Ulbrich | Datenschutzerklärung | Sitemap | © Webdesign, CMS, Hosting: Web-Agentur LILAC-media Halle
nach oben|Seite drucken