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Galerie Kontrapost

Skulpturen | Plastiken | Objekte

 Christl Maria Göthner

 

Christl Maria Goethner, Malerei, Leipziger Schule, Weiße Seerosen_IIx

"Weiße Seerosen II", Öl auf Leinwand, 50 x 50 cm

 

Christl Maria Goethner, Bootex

"Angelegt", 2015, Öl auf Leinwand, 70 x 50 cm

Christl Maria Goethner, Malerei, Leipziger Schule, Wilde Rosenx

"Wilde Rosen", 2015, Öl auf Leinwand, 50 x 60 cm

Christl Maria Goethnerx

"Ein neues Kleid", 2015, Öl auf Leinwand, 35 x 23 cm

Christl Maria Goethner, Malerei, Leipziger Schule, Kleine Taenzerinx

"Kleine Tänzerin", 2015, Öl auf Leinwand, 24 x 19 cm

Christl Maria Goethnerx

"Erwachen", 2015, Öl auf Leinwand, 40 x 40 cm

Christl Maria Goethnerx

"Akt", 2015, Öl auf Leinwand, 49 x 30 cm

 

Christl Maria Goethner, Malerei, Leipziger Schule, Willkommenx

"Willkommen", 2015, Öl auf Leinwand, 46 x 60 cm

Christl Maria Goethner, Malerei, Leipziger Schule, Karussellx

"Karussell", 2015, Öl auf Leinwand, 36 x 25 cm

Christl Maria Goethner, Malerei, Leipziger Schule, Passagenfest_IIx

"Passagenfest II", 2015, Öl auf Leinwand, 45 x 31 cm

Christl Maria Goethnerx

"Freundin", 2015, Öl auf Leinwand, 30 x 40 cm

Christl Maria Goethner, Malerei, Leipziger Schule, Herbstx

"Herbst", 2013, Öl auf Leinwand, 30 x 40 cm

Christl Maria Goethner, Malerei, Leipziger Schulex

"Gießen", 2015, Öl auf Leinwand, 30 x 40 cm

Christl Maria Goethner, Malerei, Leipziger Schule, Maerzx

"März", 2015, Öl auf Leinwand, 30 x 40 cm

Vita

Christl Maria Göthner studierte von 1978-84 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig in der Fachklasse Malerei und Grafik bei Prof. Bernhard Heisig, bei welchem sie auch ihr Meisterstudium von 1990-93 an der Akademie der Künste Berlin absolvierte. Weitere Studien fogten 1994 bei Prof. Emil Schumacher.

Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

Zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, u.a. Staatliches Lindenaumuseum Altenburg, Albertinum Dresden, Grassi Museum Leipzig, Museum der Bildenden Künste Leipzig, Kunsthalle der Sparkasse Leipzig, Marstall Berlin, Schloss Dresden, Bielefeld, Bonn, Erfurt, Grimma, Hamburg, Hannover, Köln, Mainz, Merseburg, Paderborn, Valdivia (Chile), Wilhelmshaven, Zwickau 

Arbeiten in Sammlungen (Auswahl)

Ihre Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen, z.B. Museum der Bildenden Künste Leipzig, Grassi Museum Leipzig, Buch- und Schriftmuseum Leipzig, Kunsthalle der Sparkasse Leipzig, Staatliches Museum Schwerin, Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg, Stiftung Burg Kniphausen Wilhelmshaven, Neue Sächsische Galerie Chemnitz.

 


Christl Maria Göthner, „Sommerglühen“, Galerie Kontrapost – SCHAUFENSTER

„Künstler sein heißt: nicht rechnen und zählen; reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt und getrost in den Stürmen des Frühlings steht ohne die Angst, dass dahinter kein Sommer kommen könnte. Er kommt doch.“

Mit diesen Worten Rainer Maria Rilkes begrüße ich Sie nach langer Zeit zur neuen Ausstellungsreihe „Schaufenster“, die mit Werken der Leipziger Malerin Christl Maria Göthner unter dem Titel „Sommerglühen“ eröffnet wird.

Kleinere, auf einen Raum begrenzte Ausstellungen sollen die selbstverordnete Pause der Skulpturengalerie Kontrapost unterbrechen, einen Einblick geben in künstlerisches Schaffen, das nicht nur dem Dreidimensionalen gewidmet ist: Malerei, Grafik – und wer weiß, was noch so kommt...

Seit dreißig Jahren lebt und arbeitet Christl Maria Göthner freischaffend als Malerin und Grafikerin. Ihre Bilder – meist Stadtansichten und Porträts – faszinieren durch einen schwungvollen Pinselstrich und intensive, oft pastös aufgetragene Farbe; in der Lithografie widmet sie sich der gestaltbildenden Linie und in ihren Holzschnitten erzeugt sie vielschichtige Bildwelten, in denen sich die Dinge überlagern, sich nicht sofort zu erkennen geben, sondern den ergründenden Blick des Betrachters fordern.

Geboren in Bad Lausick, aufgewachsen in Ballendorf, Leipzig und Grimma, erhielt sie den ersten Malunterricht bei ihrem Großvater Johannes Oliva.
Von 1978-84 studierte sie Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Prof. Bernhard Heisig, bei welchem sie auch ihr Meisterstudium von 1990-93 an der Akademie der Künste Berlin absolvierte. Weitere Studien folgten 1994 auf einer Sommerakademie in Como bei Prof. Emil Schumacher.
Durch zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, z.B. im Staatlichen Lindenaumuseum Altenburg, im Albertinum Dresden, im Grassi Museum Leipzig, im Museum der Bildenden Künste Leipzig, in Berlin, Bielefeld, Bonn, Hamburg, Hannover, Köln, Mainz oder Valdivia (in Chile) machte sie sich einen Namen.
Ihre Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen: u.a. Museum der Bildenden Künste Leipzig, Grassi Museum Leipzig, Buch- und Schriftmuseum Leipzig, Kunsthalle der Sparkasse Leipzig, Staatliches Museum Schwerin, Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg, Stiftung Burg Kniphausen Wilhelmshaven oder Neue Sächsische Galerie Chemnitz.

„Sommerglühen“. Glühen – dieses Wort bedeutete ursprünglich „glänzen“ oder „schimmern“. Heute verbinden wir mit ihm unweigerlich die Farben Orange und Rot, denken wir an Hitze. In der Physik ist es das Leuchten von Körpern bei Erwärmung – mit einer Steigerung von Grauglut über Rotglut, Gelbglut bis zur Weißglut bei 1600 °C.
Die Kohle glüht, eine Zigarette, das Eisen, der Himmel am Abend und manchmal auch der kalte Mond. Ein Gesicht kann glühen oder die Ohren. Es glüht der Eifer, die Leidenschaft, die Liebe, die Begeisterung. Es glühen auch Wut, Rache und Hass.
Der Sommer hat geglüht. Gluthitze in der Stadt, auf dem Asphalt und unter den Dächern ...


Die Malerin in ihrem Atelier glüht für die Farbe und blüht regelrecht auf, wenn sie das Leben auf die Leinwand zaubert: Blumen, Bäume, Gärten, Parks und Landschaften, Menschen in Gesellschaft – auf den Straßen, in Passagen – oder allein, beim Blumengießen, beim Schwimmen im Fluss, beim Tangotanzen mit einem Partner. Sommer in Leipzig, getaucht in sattes Grün. Dabei ist der Sommer gar nicht die favorisierte Jahreszeit der Malerin: eher der Frühling oder Herbst, wenn etwas wächst und gedeiht, sich verändert oder vorübergeht. Sie begreift das Leben als Kreislauf, als Karussell, als Bewegung, niemals als Stillstand. Neues ereignet sich, alles ist im Wandel. Aber das Vergangene – die Kindheit, der schon beschrittene Weg – klingt immer mit. Alles hängt und gehört zusammen. Ihre Bilder gehören zusammen – wie ein Buch mit vielen Seiten.
So entstehen auch ihre Werke aus der Bewegung heraus: durch ständiges Hinzutun und Wegnehmen, durch mehrfaches Übermalen und wieder Sichtbarmachen. Wer ihr dabei über die Schulter schauen darf, hält den Atem an: mit welchem Schwung sie vorgeht, mit welchem Elan, mit welchem Mut sie die Farbe aufträgt und sogar scheinbar Fertiges wieder zerstört – bis der Punkt erreicht ist, an dem sich die Dinge fügen, das Bild auf der Leinwand dem schon lange vollendeten Bild im Kopf entspricht.

Dabei wird sie beeinflusst von Musik – vor allem von den Klängen, die sie durch die Partnerschaft mit dem Pianisten und Komponisten Stephan König umgeben. Aber auch von Literatur, von den Gedichten Rainer Maria Rilkes, mit welchem sie nicht nur der Name verbindet: Auch das Staunen und das Hoffen, das Fragen nach dem Woher und Wohin, der Blick hinter die Oberfläche, das Begreifen mit allen Sinnen, der intensive Bezug zu allem Lebendigen.

Lassen Sie sich ein auf die Geschichten, die sie erzählt, auf die Stimmungen, die sie einfängt, auf die Stille am Teich, auf das bunte Treiben in der Stadt, auf die Geheimnisse der Menschen, die – manchmal konkret ausgeführt, oft aber auch nur mit wenigen Strichen skizziert – in Erscheinung treten, auf die Farben, die aufeinanderprallen, auf das Licht und das Leuchten.

Und noch einmal auf die Verse von Rilke:

Herbsttag
Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.


Susanne Ulbrich 

GALERIE KONTRAPOST
Stallbaumstr. 14a
04155 Leipzig
Tel: (0341) 5503290
E-Mail

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